Finanzbuchhaltung

In der Finanzbuchhaltung wird das komplette externe Rechnungswesen abgebildet. Grundlage ist das auf der SAP-Software basierende aov-Template. In diesem Template sind die für kleinere und mittelgroße Energieversorgungsunternehmen erforderlichen Geschäftsprozesse optimal vorkonfiguriert und abgebildet.

Die Module der Finanzbuchhaltung und der Anlagenbuchhaltung arbeiten voll integriert. Sämtliche Buchungen, wie Zu- und Abgänge oder Umbuchungen werden online in der Finanzbuchhaltung gebucht. Abschreibungsläufe werden periodisch durchgeführt. Ebenfalls können Kreditorenrechnungen, die das Anlagevermögen betreffen, direkt auf Anlagen kontiert werden.

Für die vorgestellten Geschäftsprozesse in der Finanzbuchhaltung wird eine vollständige Integration zu anderen Anwendungskomponenten wie z.B. die Anlagen-, die Materialwirtschaft und die Verbrauchsabrechnung gewährleistet.

Sämtliche Anforderungen an das externe Rechnungswesen stehen im Bereich Finanzbuchhaltung zur Verfügung. Um einen unnötigen Verwaltungsaufwand zu vermeiden, sind die Organisationsstrukturen auf die wichtigsten Stufen beschränkt. Im Standard ist ein Buchungskreis ausgeprägt, der selbstverständlich um weitere ergänzt werden kann. Das Finanzwesen beinhaltet die Bereiche Kreditoren, Debitoren, Banken und Anlagen.

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Stefan Kleinberg
Bereichsleiter
Tel: +49 (5241) 9463-58
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Anlagenbuchhaltung

Vordefinierte Bewertungsbereiche

Innerhalb der Anlagenbuchhaltung stehen dem Anwender standardmäßig mehrere Bewertungsbereiche parallel zur Verfügung. Somit können die Bereiche "Handelsrecht", "Steuerbilanz", "Kalkulatorische AfA nach Wiederbeschaffungswerten" und "Investitionsförderung" genutzt werden. 

Vordefinierte Anlageklassen (Anlagenbuchhaltung)

Die bereits vordefinierten Anlagenklassen dienen der Strukturierung des Anlagevermögens aus buchhalterischer Sicht. Über die Anlagenklasse sind die Anlagen und ihre jeweiligen Geschäftsvorfälle den entsprechenden Hauptbuchkonten zugeordnet. Daneben wird die Anlagenklasse für die Vergabe von Vorschlagwerten (insbesondere Abschreibungsparameter) beim Anlegen von Anlagen genutzt.

Zuschüsse (Anlagenbuchhaltung)

Baukostenzuschüsse oder sonstige Investitionszuschüsse können komfortabel in eigenen Bewertungsbereichen geführt werden. Entweder als aktivische Kürzung oder als passivische Wertberichtigung.

Wiederbeschaffungswerte (Anlagenbuchhaltung)

Kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen werden über Indices automatisch ermittelt und können wahlweise nur informatorisch betrachtet oder aber in die Finanzbuchhaltung gebucht werden. Die Indexreihen werden jährlich aktualisiert und stehen für die kalkulatorischen Werte oder für die Ermittlung von Versicherungswerten zur Verfügung.

Selbstverständlich sind auch die nachfolgenden Themen abgedeckt:

  • Kontenfindung
  • Abschreibungsvorschau
  • Bilanzbewertung
  • Inventur

 

 

Banken und Zahlungswesen

Girocode-Integration

Rechnungen oder Zahlungsaufforderungen enthalten immer häufiger einen QR-Code, der den Zahlungsprozess für die Kunden einfacher und schneller macht.Girocode ist eine gemeinsame Entwicklung zahlreicher Banken und Geldinstitute (Sparkassen, Volksbanken, Postbank). Über eine Funktion in den Mobile-Banking-Apps wird der Girocode auf der Rechnung eingescannt. Automatisch werden dadurch alle Daten in das Überweisungsformular übertragen wie Empfänger, IBAN, BIC, Betrag und Verwendungszweck. Anschließend muss die Überweisung nur noch wie gewohnt (z.B. per TAN) freigegeben werden. Girocode ist insbesondere dort sinnvoll, wo nicht ohnehin automatische Abläufe wie zum Beispiel das Lastschriftverfahren zum Einsatz kommen. aov unterstützt Girocode mit der Integration in alle relevanten Kundenanschreiben.

Kassenbuch

Das Kassenbuch ist ein Nebenbuch der Bankbuchhaltung für die Verwaltung von Bargeld im Unternehmen. Anfangs- und Endsaldo sowie die Salden der Ein- und Ausgaben werden automatisch mitgeführt und angezeigt.

Zahlungsabwicklung, Elektronischer Kontoauszug, SEPA

Die komplette Zahlungsabwicklung vom Zahllauf bis zum Einlesen der elektronischen Kontoauszüge ist für die gängigsten Geschäftsvorfallcodes (GVC) bereits ausgeprägt. Hierbei wird eine vollständige SEPA-Fähigkeit gewährleistet.

Elektronischer Zahlungsverkehr

Viele ERP-Systeme sind heute in der Lage Zahlungsverkehrsdateien im Format DTAUS oder SEPA zur Verfügung zu stellen und Kontenstandsinformationen im Format MT940 zu verarbeiten. Diese Dateien werden in vielen Fällen durch eine bankspezifische Softwarelösung erstellt, die in der Regel nur an einem einzelnen Arbeitsplatz installiert ist. Von diesem Arbeitsplatz aus werden die Dateien zu der Bank übertragen oder manuell auf einem Datenträger (Diskette) zur Bank gebracht.

Um den wachsenden Anforderungen in Hinblick auf den elektronischen Datenaustausch gerecht zu werden, setzt AOV für den automatisierten elektronischen Zahlungsvekehr eine Lösung ein, die auf den Produkten TRAVIC-Link und TRAVIC-Port basiert. Die Lösung dient dazu, den Datenaustausch mit den Banken automatisiert und zuverlässig abzuwickeln. TRAVIC-Link setzt vollständig auf den Standard EBICS und unterstützt die Abwicklung des europäischen Zahlungsverkehrs nach dem SEPA-Verfahren. TRAVIC-Port bietet außerdem ein komfortables Webportal mit Signaturkomponente zur digitalen Unterschrift der Zahlläufe.

Debitoren/Kreditoren

  • Vertragskontokorrent
  • 3-stufiges Mahnverfahren, um weitere Mahnstufen erweiterbar
  • Vollautomatische Kontenfindung
  • Kontoauszugsverarbeitung

 

 

Formularwesen

Mittels gesetzeskonformen Standard-Formularen kann auf gesetzliche Anforderungen zeitnah reagiert werden. Mandantenspezifische Anforderungen an Texte sind durch Textbausteine realisiert. Es können sowohl Vordrucke mit Logo, als auch Blankopapier eingesetzt werden.

Hauptbuchhaltung

  • vordefinierte Bilanz- und G+V Struktur gemäß der gesetzlichen Anforderungen
  • eBilanz
  • Neues Hauptbuch

Ausgeprägter Kontenplan für Energieversorger

Der Kontenplan GKV (Gemeinschaftskontenrahmen für Versorgungsunternehmen) wurde entsprechend der Anforderungen von EVUs dahingehend angepasst, dass lediglich relevante und teilweise „sprechende“ Sachkonten zum Einsatz kommen. Dieser Kontenplan kann selbstverständlich um weitere Konten ergänzt werden.

 

Schnittstellen

  • Schnittstellen zum Einlesen und Buchen aus anderen Buchhaltungssystemen
  • Schnittstelle Personalabrechnung

 

 

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