Systembetrieb (Outsourcing, ASP)

Die Diskussion über das Outsourcing der Informationstechnologie ist geprägt durch die Erfahrungen aus der Vergangenheit und die möglichen Optionen für die Zukunft. Zusammengefasst ergibt sich aus dieser Diskussion, dass sich die wesentlichen Erfolgsfaktoren des Outsourcing in der Transparenz auf der Vertrags-, Kommunikations- und Leistungsebene befinden. Die aov hat sich intensiv mit dieser Thematik befasst und daraus ableitend die nachstehende Philosophie entwickelt. Diese Philosophie gibt wieder, was die aov unter „kundennahem Outsourcing“ versteht und welche Maßnahmen die aov ergreift, um mit ihren Kunden erfolgreich Projekte im Outsourcing zu realisieren.

Die vom Kunden der aov zu erzielende Kosteneinsparung, verbunden mit der Kostenstabilität einer ausgelagerten Informationstechnik, lässt sich nur durch Klarheit und Transparenz der zukünftigen Kosten erreichen.Um den Kunden der aov die notwendige Reduktion der Komplexität der Informationstechnik und damit die von ihm beabsichtigte Konzentration auf sein Kerngeschäft zu ermöglichen, werden von der aov standardisierte und professionelle Verfahren, Methoden und Instrumente eingesetzt.

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Thorsten Schneider
Bereichsleiter
Tel: +49 (5241) 9463-33
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Der Erhalt der Strategiefähigkeit und damit der notwendigen Flexibilität des Kunden der aov wird durch die offene und intensive Einbeziehung in die weitere Entwicklung der IT-Strategie und einen permanenten Know-How-Transfer gesichert. Gleichzeitig wird damit auch einem Kompetenzverlust in der IT-Strategie entgegen gewirkt. Regelmäßige Status- und Planungsgespräche sowie ein jährliches Strategiemeeting tragen diesem Gedanken Rechnung.

Klar definierte Service-Level sowie der permanente Nachweis der erbrachten Leistung auf der Basis standardisierter Prozesse sorgen für die Erreichung der Qualitätsziele und Erwartungen der Kunden der aov.

Notwendige Technologiewechsel - z. B. ausgelöst durch das permanente Wachstum der Systeme oder durch herstellergetriebene Releasewechsel - und der zunehmende Standardisierungs-gedanke werden zu Beginn der Partnerschaft durch die aov adressiert und – soweit erkennbar – berücksichtigt.

Die sich auf den ersten Blick ergebende Abhängigkeit von der aov ist durch den Einsatz standardisierter Verfahren, Methoden und Instrumente begrenzt. Durch vertraglich gesicherte Verfahren zur Rückführung der vom Kunden ausgelagerten Leistungen ist für den Fall der Fälle schon alles Notwendige von der aov vorausschauend definiert.

Durch ein regelmäßiges und offenes Berichtswesen, das sich flexibel dem Bedarf des Kunden der aov anpassen kann sowie durch die gegebene Transparenz in der Vertrags- und Leistungserbringung verfestigt sich die Partnerschaft zwischen dem Kunden und der aov im Laufe der Zusammenarbeit zunehmend.

ASP-Modell (Application Service Provider)

Zu einem festen monatlichen Preis wird dem Kunden von aov eine Softwarelösung zur Verfügung gestellt. Die der Lösung zugrundeliegenden Hard- und Softwarekomponenten befinden sich im Besitz der aov und werden bei diesem Modell durch eine Vielzahl von Kunden gemeinsam genutzt (Skalierungseffekt). Die Vorteile liegen im Wesentlichen in fest kalkulierbaren monatlichen Kosten und der Ausnutzung von Synergien.

BPO (Business Process Outsourcing)

Für bestimmte Prozesse wie z.B. die Kundenablesung bietet aov den Kunden die Möglichkeit, diese auf Basis von vordefinierten, festen Abläufen durch aov durchführen zu lassen. Die gesamten, im Rahmen der Prozessdurchführung erforderlichen Aktivitäten werden bei diesem Modell durch Mitarbeiter der aov auf Systemen im aov-Rechenzentrum erbracht.

Outsourcing

Die Leistung beinhaltet die Bereitstellung und den Betrieb von kundenspezifischen, separaten Systemen inkl. den zugehörigen Dienstleistungen im aov-Rechenzentrum. Die auf den Systemen betriebene Software (z.B. SAP) befindet sich im Eigentum des Kunden. Wie beim Outtasking werden darüber hinaus fest definierte Aufgaben von aov übernommen.

Outtasking

Hierunter versteht aov die Übernahme einzelner definierter Aufgaben (Task) für ihre Kunden. Die Leistungserbringung erfolgt i.d.R. auf kundeneigenen Systemen. Ein Beispiel ist die Übernahme des kompletten Betriebs von SAP-Systemen, welche der Kunde im eigenen Haus vorhält.

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